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Was hat der EU-Datenschutz mit uns zu tun?

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

 

Der Absender (EU) sowie die der Name lassen erahnen, dass es sich hier um eine eher komplexe Angelegenheit handelt.

Die 99 Artikel der Verordnung haben wir für Sie studiert und in drei verständlichen Punkten und drei Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

  


Der seriöse Umgang mit den Daten unserer Kunden und Partnern sollte uns ein wichtiges Anliegen sein - 
mit oder ohne DSVG!

 

1. Was ist neu?

  • Unternehmen und Organisationen müssen neu noch besser informieren. 
    Sie müssen aufzeigen, welche Daten sie wofür erheben und wie lange sie diese verwenden. Zur Information gehört auch die Aufklärung der Nutzer über ihre Kontrollrechte, insbesondere das Auskunft-, Löschungs- und Widerspruchsrecht.

  • Datensicherheit wird hochgeschrieben.
    Datenlecks wie z.B. Hackangriffe müssen umgehend den Datenschutzbehörden gemeldet werden.

  • Datenschutz soll schneller greifen.
    Die Erfüllung der Datenschutz-Anforderungen muss bei neuen Datenbanken oder Applikationen so sichergestellt werden. Technische und grafische Voreinstellungen müssen so angelget sein, dass die keine Daten-Sammelflut entsteht (Privacy by Design und Privacy by Default). Unternehmen müssen Rechenschaft zur einhaltung der Datenschutzbestimmungen ablegen können.

 

Handlungsempfehlung:

  • Organisationen müssen ein Bewusstsein für den Datenschutz entwickeln, dabei aber die Relationen zum Aufwand und zur gängigen Praxis wahren.

  • Wer eMail Marketing betreibt, also z.B. einen Newsletter-Verteiler pflegt, muss deshalb nicht seine IT-Systeme erneuern. Es gilt jedoch beim Erfassen und Verwalten der Daten die Vertraulichkeit zu wahren und die Daten vor dem Zugriff Dritter zu schützen. 

  • Es muss ein ausdrückliches Widerspruchsrecht gewährt werden, beispielsweise mit einer gut sichtbare Abmeldefunktion. 

 

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2. Welche Schweizer Unternehmen sind betroffen?

  • Schweizer Unternehmen oder Organisationen, die Produkte und Dienstleistungen Personen in der EU anbieten (Ein klares Indiz dafür sind z.B. Euro-Preise in Online-Shop).

  • Schweizer Unternehmen, die das Verhalten von Personen in der EU beobachten (z.B. personenbezogenes Online-Tracking).

 

Handlungsempfehlung:

  • Weisen Sie explizit darauf hin, wenn Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen nicht im EU-Raum anbieten. 

  • Halten Sie sich aber trotzdem an die DSGVO, denn diese wird sich auch auf die Erwartung der Kunden auswirken. Unternehmen udn Organisationen, die sichtbar darafu reagieren werden als professionell und vertrauenswürdich wahrgenommen.

 

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3. Was müssen Marketing-/Kommunikationsleute beachten?

  • Anmeldungen für Newsletter und Co. bedingen eine zweifache Bestätigung der Anmledung/Registrierung

  • Newsletter und automatisierte Mailings müssen eine gut sichtbare Abmelde-Funktion aufweisen.

  • E-Mailadressen von Journalisten dürfen weiterhin auf Medienverteiler genommen werden, sofern sie öffentlich publiziert sind (z.B. auf Websites).

 

Handlungsempfehlung:

  • Konsequent das "Double-Opt-In" Verfahren (doppelte Bestätigung der Anmledung/Registrierung durch einen Link in einer persönlichen eMail) - So Erteilte Zustimmungen gelten auch nach dem 25. Mai. 2018. Empfänger von Newslettern müssen also nicht erneut eine Zustimmung erteilen, vorausgesetzt die Datenschutzrichtlinien sind an die neuen Bedingungen angepasst hat und das Widerspruchsrecht gewährt wird (gut sichtbarer Abmelde-Link in jeder eMail)
     
  • Bei der Rgistrierung nur die zwingend notwendigen Daten als Mussfelder ausprägen.
     
  • Datenschutz und Datensicherheit ernst nehmen, aber dabei gesunden Menschenverstand walten lassen. Im Zweifelsfalle, das geschäftliche Interesse gegen ein Reputationsrisiko abwägen.
     
  • Alle Datenschutz-Aktivitäten dokumentieren.
     

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Haftungsausschluss:
Bitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Empfehlungen keine Rechtsberatung darstellen oder eine solche ersetzen. Für eine rechtsverbindliche Abklärung der Massnahmen in ihrem Unternehmen, empfehlen wir ggf. einen Rechtsberater aufzusuchen.


 

…was seit dem 25.5.2018 umgesetzt sein sollte!

Die 10-Punkte Checkliste zur DSGVO

 

Unserer Checkliste gibt Ihnen einen Überblick, was Sie in Ihrem Unternehmen umgesetzt haben müssten- oder Sie nun zeitnah umsetzen sollte. Kurz und verständlich zusammengefasst, denn Verwirrung und viele widersprüchliche Aussagen zur DSGVO gibt es genug!

Sind Sie an der Checkliste interessiert, dann wenden Sie sich per E-Mail direkt an mich, ich stelle Ihnen die Checkliste umgehend kostenlos zu. 

 

 
Gerne Beraten und unterstützen wir Sie auch bei der Umsetzung der notwendigen Massnahmen, gerne unterbreite ich Ihnen ein für Sie passendes Angebot.

  

Freundliche Grüsse
Roger Schoch, Projektleitung #ztplus-Digital